24.04.2026
St. Elisabeth Lahnstein etabliert Betriebliches Gesundheitsmanagement
Systematische Stärkung der Gesundheit
In der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie St. Elisabeth Lahnstein ist der Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements gestartet. Ausgangspunkt ist das Projekt Mehrwert:Pflege, das durch den Verband der Ersatzkassen e.V. gefördert und von einer externen Beraterin begleitet wird.
Ein Steuerkreis aus
Mitarbeitenden verschiedener Berufsgruppen hat dazu im Februar seine Arbeit
aufgenommen. „Durch das Projekt möchten wir die Gesundheit der Mitarbeitenden
aus allen Fachbereichen systematisch stärken – denn sie sind die wichtigsten
Ressourcen unserer Klinik“, erklärt Erik Hau, Direktor Unternehmenskultur und
Mitglied des Steuerkreises.
Ziel ist es, ein strategisches
Gesundheitsmanagement in der Klinik zu verankern und die Gewaltprävention zu
stärken. Der Steuerkreis hat hierfür erste Zielvorstellungen erarbeitet. Im
Juni werden Führungskräfte in das Projekt eingeführt und für die Umsetzung im
Arbeitsalltag befähigt. Ab August 2026 sollen dann konkrete Maßnahmen folgen,
die sowohl das individuelle Gesundheitsverhalten als auch die
Arbeitsbedingungen berücksichtigen.

Die Mitarbeitenden werden aktiv in den Prozess einbezogen: Geplant sind Interviews sowie zwei Fokusgruppen, in denen Erfahrungen, Bedarfe und Impulse gesammelt werden. Eine Gruppe widmet sich der Gewaltprävention, die andere dem bestehenden Gesundheitsmanagement und möglichen Verbesserungen.
Auf Basis der Ergebnisse sollen Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Bis zum Sommer 2027 ist die Etablierung eines nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgesehen, das sich an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientiert. Bestehende Angebote der Gesundheitsförderung bleiben parallel dazu erhalten.


