27.04.2026
PIKSL Labor führte Workshop an der August-Horch-Schule Andernach durch
Stärkung von Medienkompetenz
Wie viel Zeit verbringe ich am Tag mit meinem Smartphone? Welchen Einfluss haben soziale Medien auf meinen Alltag und meine Gesundheit? Und warum greife ich überhaupt so oft zum Handy? Diese und weitere Fragen wurden bei einem Medienkompetenz-Workshop des PIKSL Labor Andernach in der August-Horch-Schule Andernach (BBS) thematisiert.




Das Angebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler im
Berufsgrundschuljahr und wurde von Mediendozentin Angela Nachtsheim
durchgeführt. Unterstützt wurde sie von Tatiana Fabian, die derzeit ihren
Bundesfreiwilligendienst im PIKSL Labor absolviert.
Im Rahmen des 90-minütigen Workshops wurden Vor- und
Nachteile von Smartphones und Social Media erarbeitet und psychologische
Hintergründe zu Suchtverhalten erläutert. Zudem reflektierten die Schüler das
eigene Nutzungsverhalten und legten individuelle Regeln zur Smartphone-Nutzung
fest. Ergänzend wurden praktische Übungen durchgeführt, um die Klasse für einen
bewussten Umgang mit dem Handy zu sensibilisieren. Die Schülerinnen beschrieben
etwa ihre Gefühle beim Abgeben der Geräte und hinterfragten ihre Absicht bei
jeder Bildschirmentsperrung. Die Übungen sorgten bei vielen für überraschende
Erkenntnisse und regten zur weiteren Reflexion an. Den Abschluss des Workshops
bildete ein interaktives Quiz zu Fake News und einem gesunden Umgang mit
Medien.
Rebecca Strittmatter, die Inklusionsbeauftragte der BBS,
bedankte sich herzlich für den Einsatz: „Die Förderung eines kompetenten und
verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien ist gerade im Jugendalter von
großer Bedeutung. Wir freuen uns daher sehr, dass unsere Schule hierbei durch
das inklusive PIKSL-Team unterstützt wird“. Zukünftig ist eine feste
Zusammenarbeit im Bereich der Medienbildung geplant, um die Schülerinnen und
Schüler nachhaltig auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vorzubereiten.


