25.02.2026

Christian Hahn übernimmt Teamleitung der Physiotherapie in Saffig und Lahnstein

Miteinander arbeiten, voneinander profitieren

Miteinander arbeiten, voneinander profitieren

Christian Hahn übernimmt seit Kurzem die Teamleitung der Praxen für Physiotherapie in der Fachklinik der Barmherzigen Brüdern Saffig und im St. Elisabeth Lahnstein. Er möchte besonders das Miteinander und den fachlichen Austausch der beiden Standorte des Therapiezentrums am Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur gGmbH fördern. Was ihn an seiner neuen Rolle besonders reizt und mit welcher Übung man seine Fitness auch im stressigen Alltag steigern kann, verrät uns der ausgebildete Physiotherapeut im Interview.

Wie sind Sie zur Physiotherapie gekommen? Beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Schon in meiner Jugend, als ich selbst Fußball gespielt habe, hatte ich regelmäßig mit Physiotherapeuten zu tun und das hat mich damals schon total begeistert. Dadurch war für mich schnell klar, dass ich nach meinem Fachabitur eine Ausbildung zum Physiotherapeuten absolvieren möchte. Inzwischen bin ich seit rund 16 Jahren im Beruf und durfte in wirklich tollen Praxen arbeiten, bis es mich 2017 nach Lahnstein gezogen hat.

Welche physiotherapeutischen Leistungen werden im St. Elisabeth Lahnstein und bei den Barmherzigen Brüdern Saffig schwerpunktmäßig angeboten?

Selbstverständlich stehen wir an beiden Standorten für nahezu jede Form der physiotherapeutischen Unterstützung zur Verfügung. In Lahnstein bieten wir unter anderem Manuelle Therapie, Lymphdrainage, Krankengymnastik, Elektrotherapie sowie Krankengymnastik am Gerät an.

Das Leistungsspektrum in Saffig ist vergleichbar, wobei hier insbesondere die Schwindeltherapie sowie die neurophysiologische Krankengymnastik hervorzuheben sind. Ergänzend dazu ermöglichen wir in Zusammenarbeit mit externen Partnern Aqua Fitness Kurse in unserem hauseigenen Schwimmbad.

Was reizt Sie besonders an Ihrer Rolle als Teamleiter? Mit welchen Aufgaben und Herausforderungen haben Sie in Ihrem Arbeitsalltag zu tun?

In erster Linie reizt es mich, aus unterschiedlichen Charakteren ein gutes Team zu formen. Ich arbeite gerne mit Menschen und habe Spaß daran, Dinge zu planen und zu organisieren. An beiden Standorten weiß ich die tollen Teams sehr zu schätzen, auf die ich mich jederzeit verlassen kann. Besonders wichtig ist mir dabei eine gut funktionierende Balance zwischen der direkten Arbeit am Patienten und den organisatorischen Aufgaben. Genau das stellt gleichzeitig eine der größten Herausforderungen in meinem Arbeitsalltag dar.

Wie möchten Sie den Bereich der Physiotherapie zukünftig weiterentwickeln, gerade im Hinblick auf die Vernetzung der Einrichtungen in Saffig und Lahnstein? Wo sehen Sie Synergien?

Gerade das kollegiale Miteinander und der fachliche Austausch liegen mir sehr am Herzen. Wir können nur gemeinsam gut funktionieren, und das sowohl in der eigenen Abteilung als auch standortübergreifend. In einem zufriedenen Team ist man einfach motivierter und geht mit Freude zur Arbeit. Wir arbeiten in Saffig und Lahnstein mit sehr ähnlichen Patientinnen und Patienten und können dadurch viel aus den Erfahrungen des jeweils anderen Bereichs lernen. Wenn wir es schaffen, die spezifischen Kompetenzen und Wissensstände aus beiden Standorten zusammenzubringen, profitieren am Ende wir alle davon – Kolleginnen wie auch Patienten.

Durch welche einfachen Maßnahmen kann man seine Fitness im Alltag verbessern und Beschwerden effektiv vorbeugen?

Ein Wundermittel oder die perfekte Übung gibt es leider nicht. Dennoch ist regelmäßige Bewegung äußerst wichtig, und auch leichte sportliche Aktivitäten sind auf keinen Fall schädlich – egal in welchem Alter. Die größte Herausforderung besteht für die meisten darin, Bewegung dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Vor diesem Hintergrund kann ich besonders Kniebeugen empfehlen: Sie trainieren die Bein- und Gesäßmuskulatur sowie den Rumpf und sind ohne Geräte überall ausführbar – egal ob beim Zähneputzen, am Schreibtisch oder beim Warten auf den Kaffee.