04.09.2026

Gedenken an Opfer der NS-Euthanasie

Gedenken an Opfer der NS-Euthanasie

Die Barmherzigen Brüder Saffig gedenken gemeinsam mit vielen Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens an die Opfer der NS-Verbrechen an psychisch kranken und behinderten Menschen.

Zwischen 1940 und 1945 wurden rund 300.000 Menschen, die als psychisch krank oder behindert galten, im Namen der Ideologie vom „lebensunwerten Leben” ermordet. Die Spuren dieses Verbrechens und die Spuren der Opfer sollten planmäßig verwischt werden. Auch Otto Brück aus unserer Einrichtung wurde Opfer dieser Verbrechen. Er steht bei den Barmherzigen Brüdern Saffig stellvertretend für alle, deren Namen wir heute nicht mehr kennen.

Am 4. September 2026 wird an der Tiergartenstraße 4 in Berlin, dem Ort der T4-Zentrale, bei einer Gedenkstunde ein Kranz niedergelegt. Gemeinsam mit vielen Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens unterstützen wir dieses Gedenken.

Erik Hau, Direktor Unternehmenskultur, bekräftigt: „Jeder Mensch ist Abbild Gottes und hat eine Würde, die an keiner Diagnose hängt. Darum wollen den Opfern ihre Namen und Gesichter zurückgeben, gegen das Vergessen.”