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07.07.2025

Trierer Weihbischof besuchte PIKSL Labor in Andernach

Hier werden (digitale) Probleme gelöst

„Im PIKSL-Labor geht darum, dass alle Menschen an der digitalen Welt, und damit am Alltag, teilnehmen können, unabhängig davon, ob sie eine Einschränkung haben oder nicht“, fasst der Trierer Weihbischof Robert Brahm die Idee der Einrichtung in Trägerschaft der Barmherzigen Brüder Saffig zusammen. Brahm hat sich das Projekt in der Andernacher Fußgängerzone (Hochstraße 85-87) im Zuge seiner Visitation (Besuchsreise) angeschaut und dankte dem Team für seinen Einsatz.

In den hellen Räumlichkeiten finden Menschen Rat und Tat, die bislang keinen oder kaum Kontakt zu digitalen Medien hatten, sie erhalten kostenlose und fachkundige Unterstützung bei technischen Schwierigkeiten bei Smartphone, Tablet oder PC und können Computer mit Apple- und Windows-Betriebssystem, iPads, eine VR-Brille und ein Multifunktionsdrucker vor Ort nutzen. „Unser Angebot richtet sich an Menschen, die mit der digitalen Welt Berührungsängste haben“, erklärt der Leiter des PIKSL Labors in Andernach, Jannik Junglas. „Viele sind erst einmal überfordert. Das Deutschland-Ticket oder online einen Arzttermin zu buchen, können enorme Herausforderungen sein“, weiß Junglas aus den Gesprächen.

Wer Hilfe braucht oder sich für das Angebot interessiert, kann einfach während der Öffnungszeiten vorbeischauen und wird durch ein Team beraten, das aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung besteht. So hat es an diesem Tag auch Alfred Josef gemacht. Der Bad Breisiger war wegen eines Arzttermins in der Stadt und hat die offene Tür des Labors genutzt, um Hilfe zu finden. „Ich schlage mich seit Monaten mit dem Problem herum, dass ich die Smartphone-Fotos nicht auf meinen Computer laden und somit sichern kann.“ Sikko Müller vom PIKSL Labor nimmt sich der Herausforderung an. Er arbeitet seit eineinhalb Jahren hier und hat schon so manchem Ratsuchenden helfen können. Doch hier scheint die Problemlösung etwas vertrackter zu sein: „Es stehen einige Updates aus, vielleicht wird das Handy gar nicht mehr unterstützt“, so Müller. Eine knifflige Sache, deren Ausgang noch ungewiss ist. Doch Müller ist technisch versiert und wird vielleicht noch einen Kniff finden. Doch für Weihbischof Brahm geht es weiter zum nächsten Termin an diesem Tag. Er dankt dem PIKSL-Team für ihren hilfreichen Einsatz, damit möglichst viele Menschen an der fortschreitenden digitalen Lebenswelt teilhaben können.

Im Anschluss besuchte der Weihbischof noch die Tagespflege-Einrichtung Margarethe sowie die Klinik der Barmherzigen Brüder in Saffig und feierte mit den Menschen zum Abschluss des Tages dort einen Gottesdienst.

Weitere Informationen zum PIKSL Labor gibt es telefonisch unter Tel.: 02632-98 99 883 oder über den untenstehenden Link. Das Team bietet auch regelmäßige Schulungen zu unterschiedlichen digitalen Themen für Gruppen und Einrichtungen an. (Text: Bistum Trier / Julia Fröder)

 
 

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