02.02.2018

Verbandsgemeinde Pellenz setzt auf Betriebliches Eingliederungsmanagement der Barmherzigen Brüder Saffig

Menschen mit langwierigen oder chronischen Erkrankungen bei der Rückkehr in das Arbeitsleben geeignete Unterstützung anzubieten, ist die zentrale Aufgabe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).

Verbandsgemeinde Pellenz setzt auf Betriebliches Eingliederungsmanagement der Barmherzigen Brüder Saffig

Menschen mit langwierigen oder chronischen Erkrankungen bei der Rückkehr in das Arbeitsleben geeignete Unterstützung anzubieten, ist die zentrale Aufgabe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).

Auf der Grundlage des BEM klären Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden werden kann. „Der Blick ist dabei immer auf die Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag gerichtet“, erklärt Stefan Minning, Leiter der Beruflichen Integrationsdienste der Barmherzigen Brüder Saffig. „Welche Leistungen oder Hilfen werden benötigt, um nach längerer Krankheitsphase wieder in den Beruf zu starten? Wie können Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorbeugen? Welche Maßnahmen sind nötig um den Arbeitsplatz dauerhaft zu erhalten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich dieser Klärungsprozess. Stets mit dem Fokus auf eine angemessene und individuelle Lösung.“

Damit für betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Lösungen erarbeitet werden können, hat die Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz die Aufgaben des BEM auf die Beruflichen Integrationsdienste der Barmherzigen Brüder Saffig übergeben. Ein entsprechender Vertrag wurde von Bürgermeister Klaus Bell sowie von Holger Brandt, Kaufmännischer Direktor der Barmherzigen Brüder Saffig, unterzeichnet. „Mit der Kooperation ermöglichen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch professionelle Begleitung wieder in den Berufsalltag zurückzukehren“, zeigt sich Verbandsbürgermeister Klaus Bell erfreut. „Den Betroffenen werden somit unter anderem Situationsanalysen, Fallbesprechungen mit qualifizierten Fachkräften sowie die Begleitung konkreter gesundheitsfördernder Maßnahmen im Arbeitsumfeld ermöglicht.“

„Betriebliches Eingliederungsmanagement kann Beschäftigte mit langwierigen oder chronischen Erkrankungen gezielt vor Arbeitslosigkeit oder Frühverrentung schützen. Ein erfolgreiches BEM führt häufig zum Erfolg“, weiß Stefan Minning. Auch Arbeitgeber sollten die Vorteile nicht unterschätzen. „Aus Arbeitgebersicht ist BEM ein wichtiges Instrument, um Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern sowie das krankheitsbedingte Ausscheiden hochqualifizierter Fachkräfte zu verhindern.“

Informationen zu den Leistungen der Beruflichen Integrationsdienste der Barmherzigen Brüder Saffig finden Sie unter: www.berufliche-integrationsdienste.de

 
 
 
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